Hoffnungsthaler Degensenioren bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden

Auch in diesem Jahr schickte die Fechtabteilung des TV Hoffnungsthal wieder eine Damen- und eine Herrenmannschaft zu den Deutschen Seniorenmeisterschaften nach Dresden. Motiviert durch die famose Leistung des letzten Jahres, als ein sensationeller 4. Platz für die Herren heraussprang, wollte man auch dieses Mal versuchen, oben mitzuspielen. Jedoch bescherte der nicht von jedem nachvollziehbare Setzmodus dem Herrenteam um Wladimir Ilin, Matthias Bürckholdt und Stephan Hundertmark bereits die ganz dicken Brocken in der Vorrunde. Mit Herne, Darmstadt und Esslingen bekam man es gleich mit einer ganzen Reihe von Topfavoriten auf den Titel zu tun. Zwar konnten die Hoffnungsthaler im ein oder anderen Gefecht mithalten, am Ende waren jedoch alle Mühen vergeblich. Alle drei Gefechte entschieden die Favoriten mit jeweils 7:2 für sich, so dass die Qualifikation für das 8er KO verpasst wurde. Zwei nachfolgende Siege über Laupheim und Esslingen brachte dann aber immerhin noch einen 10. Platz heraus.

Auch für die Damenmannschaft lief es anfangs nicht wie geplant. Silke Kanes, Claudia Schmiedt und die Gastfechterin Gabi Catiche aus Rheydt verloren ihre Vorrundengefechte gegen Berlin (7:2) und Zülpich (5:4) und durften sich in den anschließenden KO-Gefechten keine Niederlage mehr leisten. Mit einer starken Teamleistung schlugen sie anschließend die im letzten Jahr dritt-platzierten Darmstädterinnen und mussten im anschließenden Platzierungsgefecht erneut gegen Zülpich antreten.


Hochmotiviert und mit einer enormen Energieleistung aller drei Fechterinnen siegten die TVH Damen dieses Mal souverän mit 5:0 und sicherten sich damit einen zufriedenstellenden 5. Platz.

Knapp verpasstes Finale der Hoffnungsthaler Fechterinnen

In der dritten Runde des diesjährigen Deutschlandpokals trafen die Hoffnungsthaler Fechterinnen, bestehend aus Johanna Wißkirchen, Corinna Schlüter, Silke Kanes und Charlotte Kanes, auf die Mannschaft der Fechtfreunde Münster.


Nach einem knappen 3:2 Sieg im ersten Gefecht für die Münsteraner, zeigte sich schon, dass der Wettkamp sehr spannend und ausgeglichen verlaufen würde. Zwischenzeitlich konnten die Damen der Fechtfreunde Münster einen Vorsprung von 8 Treffern herausarbeiten, doch die Hoffnungsthalerinnen legten nach, so dass sie auf einen Punkt wieder herankamen.

Im letzten Gefecht war der Punktestand ausgeglichen, doch die Münsteranerinnen setzten sich nach einem unglücklichen Treffer durch und gewannen 43:41. Dabei profitierten sie vor allem durch ihren Heimvorteil und die Unterstützung Ihrer Vereinskameraden.

"Es ist stark, dass die Mädchen wieder einmal ihre Durchsetzungsfähigkeit und mentale Stärke bewiesen haben und trotz ihres durchschnittlich jungen Alters unter die 16 von insgesamt 57 Mannschaften gelangen konnten", so die zufriedene Resonanz von Trainer Thomas Wißkirchen.

Hoffnungsthaler Degenteam steht kurz vor dem Einzug ins Deutschlandpokalfinale

In der größten fechtsportlichen Veranstaltung mit jährlich über 500 teilnehmenden Mannschaften quer durch Deutschland, steht nun das Team um Wladimir Ilin, Thomas Wißkirchen, Stephan Hundertmark, Matthias Bürckholdt und Paul Heinen kurz vor dem Einzug der besten 8 Mannschaften und dem damit einhergehendem Finale in Burgsteinfurt. Von den ursprünglich gestarteten 116 Mannschaften im Herrendegenwettbewerb steht das Team aus Hoffnungsthal nun unter den letzten 16 und erhofft sich für die 4. Direktausscheidungsrunde etwas Losglück, um den ganz schweren Brocken aus Essen, Herne oder dem Olympiastützpunkt Bonn aus dem Weg zu gehen.
Angetrieben durch einen klaren 5:1 Sieg von Thomas Wißkirchen im Auftaktgefecht gegen Lawrence Gough in der Sporthalle der Katternberg-Grundschule in Solingen, musste Stephan Hundertmark gegen den besten Solinger Marcus Lorbach ein paar Treffer einbüßen, konnte jedoch noch eine 10:8 Führung an seinen Teamkollegen Wladimir Ilin übergeben. Der Altmeister zeigte an diesem Tag keine Nerven, holte beim zwischenzeitlichen 19:19 die wohl kampfentscheidende Dreipunkteführung zum 25:22 heraus, die dann abschließend Wißkirchen, Ilin und Hundertmark bis zum Ende sicher ausbauen konnten.


Anfang kommender Woche findet die Auslosung zur letzten Runde im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim statt. Möglich ist dann auch ein Duell mit den Top-Teams aus München, Berlin, Hamburg, Leipzig oder Dresden.