Bergische Löwen stürmen an die Tabellenspitze

01.02.2019

Am 15 Spieltag der 2. Damen Basketball Bundesliga traten die Bergischen Löwinnen beim neuntplazierten, den Krofdorf Knights an. Gelang den Bergischen Löwinnen nach 17 Sekunden der erste Korberfolg, so hielten die Ritterinnern aus Krofdorf mit und blieben dran. Der maximale Löwenvorsprung von 5 Punkten wurde schnellstens wieder ausgeglichen und nach einem Viertel führten die Gastgeberinnen mit 19:18.

Im zweiten Viertel änderten die Löwinnen ihr Spiel. Nunmehr zogen sie direkt zum Korb und waren nur mittels Fouls zu stoppen. Doch an der Freiwurflinie wurden diesmal die Möglichkeiten nicht voll ausgeschöpft – nur drei von acht Würfen wurden eingenetzt. Doch der Sturmlauf ging weiter und die Löwinnen gewannen das Viertel mit 11:20 und gingen mit 30:38 in die Halbzeitpause. 13 der 20 Punkte der Löwinnen in diesem Viertel erzielte Kristina Putthoff-King.

Die Krofdorferinnen kamen mit neuem Schwung aus der Halbzeitpause. Nur acht Punkt Rückstand, da könnte doch etwas gegen die Favoriten gehen, werden sie sich gedacht haben. Run and gone. Rauf und runter – sahen die Zuschauer jetzt und eine starke Trefferquote auf beiden Seiten. Konnten die Löwinnen ihren Vorsprung auf 14 Punkte ausbauen, so konterten die Krofdorferinnen unmittelbar zum Viertelende und verkürzten durch einen 8:2-Lauf auf noch sieben Punkte (51:58).

Im Schlussviertel hatten die die Krofdorferinnen dem Druck und dem Tempo der Bergischen Löwinnen allerdings nichts mehr entgegenzusetzen. Acht schnelle Punkte (davon 2 Dreier) von Kristina Putthoff-King und 4/4 Versuche an der Freiwurflinie (wieder Putthoff-King und Middeler). Der Vorsprung betrug in der 37. Minute 15 Punkte. Das Spiel war gelaufen. Den Schlusspunkt setzte Marquisha Harris zum 62:78, sie schaffte mit 17 Punkten und 14 Rebounds wieder einmal ein double-double. Topscorerin trotz starker Mann-Mann-Verteidigung war wieder Kristina Putthoff-King mit 33 Punkten (dazu noch 9 Rebounds).

Da die Giro Live Panthers Osnabrück spielfrei hatten, haben die Bergischen Löwen nun mehr Punkte auf dem Konto und stehen an der Tabellenspitze – diesen Platz gilt es spätestens am 10. Februar im direkten Duell in Osnabrück zu verteidigen.

Am kommenden Sontag (03.02.2019, Sprungball: 15.30 Uhr, SZ Herkenrath) stellen sich die Elangeni Falcons Bad Homburg zum Duell. Gegen dieses Team gelang den Bergischen Löwinnen mit 72:74 der bisher knappste Sieg der Saison. Die Falken können noch aus eigener Kraft den vierten Tabellenplatz und damit die Teilnahme an den Playoffs schaffen. Nach den starken Resultaten in den vergangenen Jahren (u.a. 2. Platz der Hauptrunde in der vergangenen Saison in der Südgruppe) wäre das Erreichen der Playoffs ein Minimalziel. Mit dem Aufstieg wird Bad Homburg aber wohl nichts zu tun haben.

SG Bergische Löwen: Putthoff-King 33 Punkte (9 Reb, 6 Ass), Harris 17 (14 Reb), Ghariani 15 (7 Reb + 4 Ass), Kley 5, Gawronska 5, Middeler 2. Jäger, Dulkadiroglu, Krokowski, Marré 1.

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